Die Evolution der Dokumentenverarbeitung: Von OCR zum heroLCM
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Die Evolution der Dokumentenverarbeitung: Von OCR zum heroLCM
Phil Knips
Head of Product & Development
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Von der Texterkennung zur nativen Intelligenz: Die neue Ära der Dokumentenverarbeitung
Die automatisierte Verarbeitung von Dokumenten hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen technologischen Quantensprung vollzogen. Was mit der simplen Digitalisierung von Papier begann, hat sich zu einer hochkomplexen Disziplin entwickelt, die heute das Rückgrat moderner Verwaltung und Wirtschaft bildet. Doch während der globale Markt standardisierte Wege geht, rücken spezifische Anforderungen an Sicherheit und Sprachverständnis immer stärker in den Fokus.
1. Die Evolution: Drei Generationen der Technologie
Die Fachwelt (u.a. Marktanalysen von Mordor Intelligence und ABBYY) unterscheidet heute klar zwischen den Entwicklungsstufen:
Die OCR-Ära (ab den 90ern): Hier ging es rein um die Umwandlung von Bildpunkten in maschinenlesbaren Text. Das System "sah" zwar Buchstaben, verstand aber nicht, ob es sich um eine Rechnung, einen Vertrag oder einen Bußgeldbescheid handelte.
Die regelbasierte Automatisierung (2000er - 2010er): Unternehmen arbeiteten mit festen Vorlagen (Templates). Wurde ein Formular jedoch leicht verändert, scheiterte die Extraktion. Die Systeme waren starr und wartungsintensiv.
Die IDP-Ära (heute): Intelligent Document Processing nutzt Künstliche Intelligenz und Natural Language Processing (NLP), um Kontext zu verstehen. Laut Fortune Business Insights treibt vor allem der Bedarf an Effizienz in hochregulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen und dem Finanzsektor dieses enorme Marktwachstum voran.
2. Die kritische Schwachstelle globaler KI-Modelle
Aktuelle Reports von Saxon AI und Grand View Research zeigen zwei Trends, die für europäische Unternehmen und Behörden zunehmend zum Problem werden:
Cloud-Zwang und Datenschutz: Über 70 % der IDP-Lösungen setzen auf Cloud-Infrastrukturen. Für Städte und Organisationen, die mit hochsensiblen Daten arbeiten, ist dies oft eine unüberwindbare Hürde für die Compliance.
Verlust durch Übersetzung: Die meisten großen KI-Modelle sind "English-first". Dokumente werden intern oft erst ins Englische übersetzt, dort analysiert und das Ergebnis zurückübersetzt. Dabei geht die feingliedrige Logik nationaler Verwaltung und Rechtsprechung verloren.
3. heroLCM: Die Möglichkeiten durch unser Large Context Modell
In diesem Umfeld setzt Hero Scale Pro einen neuen Standard. Während viele Anbieter erst seit dem Hype um generative KI im Jahr 2022 auf den Markt drängen, programmieren wir bereits seit 2019 an einem hocheffizienten, lokalen KI-Code.
Dieser Entwicklungsvorsprung von 7 Jahren ermöglicht eine fundamental andere Herangehensweise:
Echte lokale Souveränität: Unsere KI-Lösung arbeitet vollständig lokal in Ihrer IT-Infrastruktur. Daten verlassen niemals das Unternehmen. Dies ist die einzige Lösung, mit der Städte und Kommunen die Verarbeitung sensibelster Daten mit modernster KI vereinen können, ohne Datenschutzrisiken einzugehen.
Native Sprachlogik statt Übersetzung: Hero Scale Pro verzichtet auf den fehleranfälligen Umweg über das Englische. Unsere KI wurde darauf optimiert, die Muttersprache direkt zu verstehen. Sie bezieht die landesspezifische Logik, kulturelle Nuancen und rechtliche Begrifflichkeiten unmittelbar in die Verarbeitung ein.
Meister der Formalien: Durch die langjährige Spezialisierung verfügt unser System über ein tiefgehendes Verständnis für lokale bürokratische Strukturen. Ob komplizierte deutsche Gesetze, spezifische Brief-Formate oder hochformale Behördenschreiben – Hero Scale Pro hält Formalien präzise ein, wo globale Systeme oft nur ungenaue Annäherungen liefern.
Weiterführende Quellen
Mordor Intelligence (IDP Market Share & Trends 2024)
Fortune Business Insights (Market Outlook 2032)






